Urlaub mit der Ferienwohnung am Haken

 

Der hier abgebildete Wohnwagen ist ein Lord Münsterland Caravan 545 Luxus. Mit diesem schönen Fahrzeug hatten wir früher viel Spaß. Die nachfolgenden Bilder sind übrigens auf der schönen Campinganlage Eichwald entstanden. 
Der Wagen war gemütlich eingerichtet und verfügt über eine 12-Volt Solaranlage mit Dachpaneelen und einer sehr leistungsfähigen Akkuanlage. Die hat den Vorteil, dass wir unterwegs immer 12-Volt Strom zur Verfügung hatten, auch wenn das Zugfahrzeug als Stromquelle nicht angeschlossen war (eine sehr feine und praktische Sache)! Die eingebaute Thetford-Toilette ist ebenfalls praktisch, da man sie komfortabel über die Aussenklappe bedienen kann. 

Hier sind ein paar Bilder davon



Bild 1: Seitenansicht a



Bild 2: Rundsitzgruppe


Bild 3: 3-flammige Küche mit Dunstabzughaube


Bild 4: Vorderansicht


Bild 5: Seitenansicht b


Bild 6: Schlafzimmer mit Einzelbetten

 

Weitere Ausstattungsmerkmale waren u. a. die leistungsstarke Truma- Heizung mit Umluftanlage, die auch im tiefsten Winter für wohlige Wärme sorgte, sämtliche Fenster waren mit Thermo-Kombi-Rollos ausgestattet, im Kleiderschrank befand sich ein eingebauter - von innen bedienbarer - Gelenkantennenmast für die Satellitenschüssel (also entfällt das Ausrichten der Sat- Schüssel von außen bei schlechtem Wetter oder in der Dunkelheit), zu allem Überfluss war auch gleich eine 12-Volt Stereoanlage fest eingebaut, die Dank der Solaranlage jederzeit für musikalische Unterhaltung sorgte.

Vorne im Fahrzeug befand sich das Schlafzimmer (siehe Bild 6) mit Einzelbetten; wollte man dort seine Ruhe haben, wurde einfach die Schlafzimmertür zugeschoben. Im Heck befand sich die große Rundsitzgruppe (siehe Bild 2), auf der bequem gemütliche Abende mit Freunden verbracht wurden. 

So viel zur Ausstattung des Wohnwagens!


 

Standplatz in Braunlage 1996

Vor längerer Zeit hatten wir schon mal einen schönen Standplatz im Oberharz. Nach langer und detaillierter Suche entschieden wir uns für die Campinganlage Ferien vom ich in Braunlage. Diese Entscheidung haben wir auch nicht bedauert - im Gegenteil! Die Anlage ist interessant gestaltet und wurde von den Pächtern gut in Schuss gehalten. Die Sanitäranlagen waren stets in sauberem Zustand und man fühlte sich auf diesem ruhigen Platz sehr gut aufgehoben. Besonders reizvoll war das gemütliche Platzrestaurant mit normalen Preisen für schmackhafte Speisen sowie das Gefühl, dass auf dem gesamten Platzgelände Ruhe und Ordnung herrschte. Wir haben viele Plätze kennen gelernt, auf denen die Gäste tun und lassen konnten, was sie wollten - es wurde einfach alles geduldet. Das war in Braunlage nicht so! Wie bereits erwähnt: hier fühlte man sich sehr gut aufgehoben.

Wir hatten für unseren Camper einen großen Standplatz am Ende der Anlage. An zwei Seiten wurde unser Platz von einem eiskalten Bergbach begrenzt. Darin haben wir oft Getränke zum Kühlen versenkt. Zur Südseite standen große Tannen hinter dem Bach, die im Hochsommer kühlen Schatten für unseren Wohnwagen spendeten. Über den Bach führte ein kleiner Holzsteg auf eine Pferdekoppel. Mit unseren Platznachbarn haben wir uns gut verstanden. Wir hatten viel Spaß zusammen und haben uns auch bei der Überwachung der Neuschneemengen im Winter sowie beim Rasenmähen im Sommer gut ergänzt.

Von Braunlage aus kann man sehr viel unternehmen. Durch die zentrale Lage im Oberharz erreicht man schnell die touristischen Ziele in der Umgebung. Folgende Sehenswürdigkeiten sind zu empfehlen:

Wir haben dort eine schöne Zeit verbracht und den Platz nur aufgegeben, weil durch meinen Beruf im Einzelhandel zu wenig Freizeit übrig blieb. Da für jede An- und Abfahrt gut 2 Stunden Fahrtzeit eingeplant werden mussten, haben wir uns für einen Platz in der Nähe entschieden.


Geschichten von Unterwegs

Hochzeit im Schwabenländle 2002

Das schönste im Jahr sind die Ferien und so freuen wir uns schon auf den nächsten Urlaub. Im Sommer 2002 haben wir uns aufgemacht, um zur Hochzeitsfeier meiner Cousine auf die schwäbische Alp zu fahren. Gesagt - getan! 
Unsere Tochter durfte am Donnerstag noch in die Schule gehen, aber gleich nach dem Mittagessen ging es dann auch schon los. Von unserer Heimat - dem Weserbergland - ging es über die Kasseler Berge und Würzburg Richtung Schwabenland. Kurz hinter Stuttgart ging es von der Autobahn runter und auf der Bundesstraße über Reutlingen hinauf auf die Schwäbische Alp. Am Abend erreichten wir unser Ziel in Hohenstein-Oberstetten. Der Camper wurde auf dem abgesprochenen Platz abgestellt, die Stützen heruntergekurbelt, Strom eingesteckt und das Notwendigste für die Nacht vorbereitet. Anschließend gesellten wir uns zum Junggesellenabschied des Brautpaares und machten uns noch ein paar nette Stunden, bevor es in die Falle ging.

Nach einer kurzen Nacht begannen wir den folgenden Tag mit einem guten Frühstück. Das Wetter spielte gut mit und bei azurblauem Himmel fuhren wir in einem großen Konvoi hinter dem Brautpaar - das mit der Sonne um die Wette strahlte - her. Der Weg führte uns nach Bernloch zum Standesamt, wo die standesamtliche Trauung vollzogen wurde. Hier hatte die Braut den Bräutigam vorsichtshalber mit Handschellen fest ketten lassen, damit er nicht auf dumme Gedanken kam. Er wollte nämlich unbedingt mal nach Süditalien fahren .....
Es hat aber alles geklappt, die beiden gaben sich im Standesamt vor vielen Zeugen das "Ja-Wort". Also konnten die Handschellen wieder entfernt werden, die Gefahr war gebannt! Anschließend ging es im hupenden Konvoi wieder nach Hohenstein-Oberstetten zurück, wo im Dorfgemeinschaftshaus kräftig gefeiert wurde.

 

 

Im Dorfgemeinschaftshaus wurde tüchtig gefeiert. Zwischendurch versammelte sich immer wieder ein Teil der Hochzeitsgäste auf dem Platz vor dem Hause, um den blauen Himmel und die frische Luft zu genießen. Jeder der Gäste hat eine Karte ausgefüllt, die an mit Gas befüllte Luftballons gebunden und dann auf die Reise geschickt wurden. Auf jeder Karte wurde ein Versprechen vermerkt, dass der Verfasser jeder Karte einlösen darf, wenn seine Karte gefunden und zurückgeschickt wird. Ein schönes Spiel! Und es war ein tolles Bild, als die vielen farbigen Luftballons ihre Reise ins Unbekannte antraten. Die Feier war ein voller Erfolg und alle Gäste waren gut gelaunt. Es fanden viele Spiele zu Gunsten des Brautpaares statt und erst in der Morgendämmerung ging das rauschende Hochzeitsfest zu Ende. Das war auch der geeignete Zeitpunkt, um sich für die Nachtruhe in den Wohnwagen zurückzuziehen.   

 

Am nächsten Morgen haben wir uns erste einmal richtig ausgeschlafen, um fit für die Rücktour zu sein.  Die einzige nächtliche Störung stellte das Werfen des Brautstraußes dar, der - von der Braut locker über die Schulter geworfen - beim ersten Versuch fast auf dem Wohnwagendach landete ;-)))
Als wir den Camper verließen, waren die Frischvermählten schon fleißig mit den Aufräumarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus beschäftigt. Wir haben noch ein Stündchen mitgeholfen, uns dann von den Gastgebern sowie den noch anwesenden Gästen verabschiedet und dann auf den Rückweg gemacht. Als Marschproviant bekamen wir noch ein paar Leckereien vom Buffet mit auf die Reise. Die Stützen wurden hochgekurbelt, die Camperlichter auf Funktion überprüft und schon rollten die Räder. Hinunter von der Alp nach Reutlingen, weiter nach Stuttgart und von dort über Würzburg und Kassel in die Heimat nach Niedersachsen. In den zahlreichen Rast-Pausen verpflegten wir uns von den eingepackten Leckerbissen und gegen 18 Uhr waren wir wieder in unserem Heimatstädtchen Bad Pyrmont. Dieser Ausflug ins Schwäbische hat der ganzen Familie viel Spaß gemacht und natürlich freuen wir uns schon auf die nächste Tour. Mal sehen, wohin uns der Wind als nächstes weht ... 

 

Mit dem Camper unterwegs nach Schleswig-Holstein - Urlaub 2003 am Plöner See

 Vor der Abfahrt in den Urlaub wurde unser Wohnwagen fix und fertig gepackt, so dass wir morgens um Punkt 3:30 Uhr losfahren konnten. Wir hatten nämlich keine Lust, uns in Hamburg in einen der angekündigten Megastaus einzureihen. Dies war auch eine gute Entscheidung, da wir die ganze Strecke staufrei fahren konnten. Im Radio war später zu hören, dass es um Hamburg herum tatsächlich 65 Kilometer Stau gab!!!

Hier machen wir gerade Frühstückspause auf einem Rasthof in der Heide. Ein gemütliches Frühstück mit einer Tasse heißem Kaffee bringt uns schnell wieder in Schwung.

Anschließend werden für 15 Minuten die Beine hochgelegt und etwas ausgeruht. 

Vor der Weiterfahrt werden noch einmal die Schrauben des Dach- und Fahrradträgers kontrolliert und dann geht es auch schon weiter Richtung Norden - dem Urlaubsziel entgegen.

 

 

Hinter Hamburg haben wir uns auf einem ruhigen Parkplatz ein Stündchen aufs Ohr gehauen und dann waren wir auch schon in Plön auf unserem Campingplatz. Schnell wurde das Vorzelt aufgebaut etc. und unser Urlaub konnte beginnen.

Spitzenort ist ein toller Naturcampingplatz auf einer Landzunge kurz vor Plön. Der Campingplatz ist auf drei Seiten vom Wasser des großen Plöner Sees umgeben. Die Ausstattung ist Spitze (auf Wunsch gibt es sogar Kabelanschluss am Wohnwagen) und so saubere Sanitäranlagen habe ich woanders noch nicht gesehen. Unser Stellplatz befand sich direkt am Seeufer und hatte eine beachtliche Größe. Der Weg ins Plöner Stadtzentrum ist mit dem Rad in 5 Minuten zu schaffen. Als besondere Möglichkeit der Freizeitgestaltung befindet sich auf dem Campingplatz eine fachkundige Kanuvermietung mit einer großen Auswahl an Booten. 

 

Jeden Morgen bekamen wir Besuch von zahlreichen Enten, die sich vor unserem Wohnwagen versammelten, um gemeinsam ein "Frühstück" abzustauben. Das war natürlich jeden Tag aufs Neue eine ordentliche Gaudi.

Durch die direkte Lage am See - von dem uns lediglich ein 5 Meter breiter Schilfgürtel trennte - hatten unsere Frühstücksgäste eine sehr kurze Anreise vom See. Sie wurden natürlich nicht enttäuscht und bekamen jeden Tag ein "gutes Frühstück". Nach einigen Tagen fraßen sie uns schon aus der Hand.

Hier wird gerade das Programm für den jungen Tag festgelegt...

Durch die zentrale Lage mitten in der holsteinischen Schweiz waren die Ausflugsziele schnell erreichbar. Wir planten u. a. einen Ausflug nach Sierksdorf an die Ostsee (ca. 30 Minuten entfernt), wo sich auch der Hansapark befindet.

 

 

 

   
   

 

Das Heckenlabyrinth befindet sich in Probsteierhagen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Es wirkt eher unscheinbar, verteilt sich jedoch auf 2000 qm und ist nicht mal eben in 5 Minuten zu erkunden.

Die Hecken sind so hoch gewachsen, dass ich trotz meiner fast 2 m Körpergröße nicht darüber hinweg nach dem richtigen Weg schauen konnte.

Hier sind wir in Laboe angekommen und genießen den tollen Blick vom ca. 60 m hohen Ehrenmal der Marine auf die Kieler Förde. 

An diesem Tag hatte sich ein etwa 15 m langer Finnwal in die Förde verirrt, jedoch habe wir ihn nicht zu Gesicht bekommen.

 

Auf diesem Bild ist das U-Boot zu sehen. Man kann es besichtigen, jedoch sollten alle Leute, die größer als 1,80 m sind, daran denken, immer rechtzeitig den Kopf einzuziehen ...

Laboe erreicht man von Kiel aus in etwa 20 Autominuten. Hier gibt es schöne Campingplätze direkt an der Ostsee. Diese Gegend verfügt über einen tollen Sandstrand und das Wasser der Kieler Förde hat gute Wasserqualität.

Eine halbe Autostunde von Plön entfernt befindet sich der Hansapark. 

In diesem schön gestalteten Freizeitpark kann jung und alt einen ganzen Tag verbringen, ohne dass es langweilig wird. Mehrere Themengebiete stehen mit jeweils tollen Fahrgeschäften zur Verfügung. 

Vom mexikanischen Dorf aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Ostsee. Hier ein schöner Ausblick aus dem Turm des Hansapark:

 

 

Campingplätze in München

Campingplatz Nord-West
Waldfriedenstraße 55
85241 Hebertshausen

Campingplatz Obermenzing
Lochhausener Straße 59
81247 München

Campingplatz München-Thalkirchen
Zentralländstraße 49
81379 München

Olympiastadion München
Spiridon-Louis-Ring 21
80809 München

 

zurück zur Startseite